Entstehung der Lernspiele

Vor 18 Jahren

kam unsere Pflegetochter zu uns. Sie hat das Down Syndrom und noch einige 

Zusatzerkrankungen. Als sie in die Schule kommen sollte stellten wir fest, so einfach

ist es nicht. Wir haben gekämpft das sie lernen darf aber es war aussichtslos zur

damaligen Zeit. Sie wurde der Schule für geistig behinderte Kinder zugewiesen.

Dort lernt sie fast ausschließlich lebenspraktische Fertigkeiten, die Kulturtechniken

stehen dort nicht so an erster Stelle. So überlegte ich wie ich ihr diese Fertigkeiten

beibringen kann. So entstanden damals mit und mit diese Spiele. Die normalen Schulbücher

waren für Angelina ungeeignet. Sie ist sehr lernbegierig und liest sehr gerne. (Klatschzeitungen,

Sturm der Liebe, Die vier Biss Bücher, Diebe im Olymp usw.) Sie liest sinnerfassend. Gerne

surft sie auch im Internet. Mit dem Rechnen hat sie es nicht so vor allem seid sie weiß wie

der Taschenrechner  funktioniert.

Oft haben wir etwas geübt und es klappte einfach nicht. Ein paar Monate später klappte es

dann doch, also nicht so schnell aufgeben. Die Spiele habe ich bewußt sehr neutral und

überwiegend in schwarz und weiß gehalten, weil die Kinder nicht abgelenkt werden sollten.

Auch sollten die Spiele nicht zu kindlich wirken da viele Kinder alles sehr verzögert lernen.

Einige dieser Spiele wurden auch für ein sehbehindertes Kind eingesetzt. Wann man

welche Spiele einsetzt ist sehr abhängig vom Kind. Angelina ist ein Kind das sehr

gerne alleine lernt und es nicht so mag, wenn es nach lernen aussieht. Ich bin auch

nicht ihre Förderin sondern ihre Mutter. Es war mir immer sehr wichtig das es ihr

Spaß machte diese Spiele mit mir und ihren Geschwistern zu spielen.

Über einen Gästebucheintrag würde ich mich sehr freuen.